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Der Verlauf einer Erkältung: Dauer, Phasen, Symptome

Frau zeigt typischen Verlauf einer Erkältung und fasst sich wegen Kopfschmerzen an die Schläfen

Oh je, da bahnt sich etwas an … wer sich abgeschlagen, verschnupft oder müde fühlt, ahnt es schon: Wahrscheinlich hat sich ein grippaler Infekt eingeschlichen. Doch wie lange dauert eine Erkältung im Durchschnitt? Und wie äußert sich ein typischer Verlauf?

Erkältung im Schnellcheck: die wichtigsten Infos zu Dauer und Verlauf

  • Eine normale Erkältung, auch bekannt als grippaler Infekt, klingt nach etwa 7 - 10 Tagen wieder ab.

  • Man unterscheidet beim Verlauf zwischen drei Phasen: Inkubationszeit (Tag 1 - 3), Akutphase (Tag 4 - 6) und Spätphase (Tag 7 - 10).

  • Die meisten grippalen Infekte starten mit Abgeschlagenheit und leichtem Halskratzen, dicht gefolgt von Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Leichtes Fieber ist nicht ungewöhnlich, Husten stellt sich meist erst im späteren Verlauf ein.

  • Erkältungsviren lassen sich nicht direkt bekämpfen, doch der Krankheitsverlauf der Erkältung kann durch Schonung, Medikamente, Hausmittel und Vorbeugungsmaßnahmen gemildert werden.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Angesteckt? Dann werden die nächsten
7 - 10 Tage wahrscheinlich kein Spaß. Denn obwohl der Infekt normalerweise nach etwa neun Tagen ausheilt, können die typischen Begleiterscheinungen ordentlich Leidensdruck verursachen.

Während der individuelle Verlauf von mehreren Faktoren wie dem Virentyp, dem allgemeinen Gesundheitszustand und nicht zuletzt dem eigenen Verhalten abhängt, dürfen Sie dabei von folgenden Durchschnittswerten ausgehen:

Mann sitzt mit Erkältung krank am Küchentisch
  • Die Zeit von der Ansteckung mit dem Virus bis zum Ausbruch der Erkältung beträgt etwa 1 - 3 Tage und wird als Inkubationszeit bezeichnet.

  • Je stärker sich die Erreger vermehren, desto stärker schlägt Ihr Immunsystem Alarm: Die körpereigene Abwehr löst Entzündungsreaktionen aus, die wiederum die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Erkältung verursachen.

  • Diese erreichen an den Tagen 4 - 6, in der sogenannten Akutphase, ihren Höhepunkt. Jetzt ist das Immunsystem besonders gefordert und meldet sich mit einer ganzen Reihe von Symptomen wie Halsbeschwerden, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Husten.

  • Ab Tag 7 oder 8 startet die Spätphase. Jetzt ist das Schlimmste meist überstanden und die Beschwerden klingen langsam ab. Einzige Ausnahme: lästiger Husten, der bis zu zwei Wochen über das Ende der Infektion hinaus andauern kann.

Übrigens:

Diese durchschnittliche Dauer gilt auch für eine Erkältung bei Babys und Kindern, allerdings ist ihr Immunsystem noch im Training – die kleinen Rotznasen fangen sich deshalb etwa dreimal so häufig wie Erwachsene einen grippalen Infekt ein.

Diese Grafik zeigt die verschiedenen Stufen und die Dauer einer Erkältung an.
Die Symptome folgen in den Erkältungsphasen zeitverzögert und können bis zu 14 Tage andauern.

Das erwartet Sie im Verlauf einer Erkältung – die wichtigsten Symptome in Reihe

Viele grippale Infekte folgen einem typischen Verlauf. Erste Symptome wie Halskratzen und Abgeschlagenheit schleichen sich allmählich ein, gefolgt von Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, eventuell begleitet von erhöhter Temperatur. Ab Tag 8 klingen die meisten Erkältungen dann wieder ab – bis auf einen hartnäckigen Nachzügler.

Die Inkubationszeit

Sie haben sich infiziert und spüren noch nichts? Das täuscht – ihre Abwehr arbeitet in den ersten 1-2 Tagen nach der Infektion bereits auf Hochtouren.

Halsschmerzen

Die ersten Anzeichen eines typischen Verlaufs spüren Sie wahrscheinlich im Hals – ein leichtes Kratzen, das schnell zu heftigen Halsschmerzen werden kann. Diese Halsbeschwerden sind zwar ärgerlich, klingen im Normalfall aber auch am schnellsten wieder ab: Nach drei bis fünf Tagen sind Halsweh und schmerzhafte Schluckbeschwerden in den meisten Fällen wieder vorbei. Was es dabei zu beachten gilt – und wie Sie Ihren Hals am besten behandeln, erfahren Sie im Artikel Halsschmerzen bei Erkältung.

Mann sitzt auf dem Sofa und hält sich die Hand an den Hals.

Halsschmerzen: Das steckt hinter dem ersten Symptom einer Erkältung

Schnupfen und verstopfte Nase

Hatschi! Fast zeitgleich mit dem Hals meldet sich oft die Nase – wir reagieren verschnupft auf den Erregeransturm und versuchen, die Viren durch Niesen oder Ausschneuzen wieder loszuwerden. Nach ein paar Tagen kann sich der anfängliche Fließschnupfen in einen drückenden Stockschnupfen, charakterisiert durch eine verstopfte Nase und eventuell verstopfte Nebenhöhlen, verwandeln.

Diese Symptome erreichen an den Tagen vier bis sechs meist ihren Höhepunkt. Falls der Taschentuchverbrauch entsprechend steigt oder der Druck in der Nase und den Nebenhöhlen zu unangenehm wird, werfen Sie bitte auch einen Blick in unseren Schwerpunktartikel zu Schnupfen bei Erkältung.

Kopfschmerzen und Gliederschmerzen

Dröhnender Druck, schmerzende Glieder? Fast zeitgleich mit den ersten Symptomen in Nase und Hals melden sich häufig auch Kopf und Körper. Wir frösteln und fühlen uns schlapp, der Schmerz fährt uns buchstäblich in Schädel und Knochen. Gerade Gliederschmerzen, die durch schmerzauslösende Botenstoffe verursacht werden, können sich zur Mitte des Erkältungsverlaufs noch einmal verstärken. Wissenswertes zu Kopfschmerzen und Gliederschmerzen bei Erkältung haben wir Ihnen in gesonderten Artikeln zusammengefasst.

Eine Frau sitzt auf dem Sofa und hält sich die Stirn.

Fieber

Müde, abgeschlagen – und jetzt auch noch leichtes Fieber? Mit dem Verstärken der Symptome ab Tag drei oder vier schleicht sich beim grippalen Infekt gerne auch ein leichtes Fieber ein. Die Abwehr arbeitet jetzt auf Hochtouren und setzt dabei zusätzlich auf die körpereigene Temperaturregelung. Auch zum Thema Fieber bei Erkältung finden Sie in unserem Erkältungsspecial einen ausführlichen Extraartikel.

Husten – trockener Reizhusten und produktiver Husten

Schöne Bescherung: Kaum klingt das Halsweh nach drei bis fünf Tagen wieder ab, meldet sich wahrscheinlich ein quälender Hustenreiz. Er startet meist als trockener Reizhusten, der im Laufe der Erkältung zum festsitzenden Husten mit Auswurf wird. Selbst nach Abklingen des Infekts kann der Husten wochenlang zum lästigen Begleiter werden. Mehr zu den unterschiedlichen Hustenarten sowie praktische Tipps zur Linderung der Beschwerden haben wir in Husten bei Erkältung aufgelistet.

Eine Frau sitzt erkältet auf dem Sofa und putzt sich die Nase

Sie haben eine Erkältung verschleppt – und nun?

Lässt sich die Dauer eines grippalen Infekts eigentlich verkürzen?

Mann putzt sich die Nase, Kind reicht ihm Taschentücher

Auch wenn Erkältungen normalerweise nicht gefährlich sind, beeinträchtigen sie unsere Lebensqualität. Und obwohl es keine direkte Patentlösung gegen die auslösenden Erkältungsviren gibt und sich die Dauer der Erkältung nicht beeinflussen lässt, können Sie selbst einiges tun, um den Verlauf und die Heftigkeit des grippalen Infekts zu mildern. Das hebt nicht nur die Laune, sondern schützt auch vor dem Verschleppen und eventuellen Folgekrankheiten.

So werden Sie schnell wieder fit:

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    Der Begleiter während und nach der Erkältung.

Wie lange ist die Erkältung eigentlich ansteckend?

Prinzipiell können Sie schon vor dem Beginn der Symptome und selbst nach dem Abklingen der Erkältung noch eine Weile ansteckend sein. Damit Sie das Infektionspotenzial besser einschätzen können, haben wir Ihnen separat alles Wichtige zu Erkältung und Ansteckung zusammengestellt.

So viel von uns zur Dauer, dem Verlauf und den Symptomen einer typischen Erkältung. Wir wünschen gute Gesundheit – und empfehlen einen Besuch unseres ausführlichen Erkältungsportals mit vielen wertvollen Tipps zum Thema.

Häufig gestellte Fragen

So bekämpfen Sie die Erkältung